7 Anzeichen, dass deine Website dich Kunden kostet
Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026
Eine Website kostet dich Kunden, wenn sie Besucher verliert, bevor sie anfragen: durch Zoomen auf dem Handy, lange Ladezeiten, unklares Angebot oder kaputte Kontaktwege. Jedes der sieben Anzeichen hier kannst du in wenigen Minuten selbst testen. Und für jedes gibt es eine Lösung.
1. Auf dem Handy muss man zoomen
Selbsttest: Öffne deine Website auf dem Handy und versuch, ohne Zoomen einen Text zu lesen und einen Knopf zu treffen.
Wenn das nicht geht, ist deine Seite nicht für Mobilgeräte gebaut, und dort sind die meisten deiner Besucher. Winzige Schrift und verrutschte Spalten heißen für viele: zurück zu Google, nächster Treffer. Google selbst bewertet Seiten seit Jahren danach, wie sie auf dem Handy funktionieren. Was hilft: eine Seite, die mobil zuerst gedacht ist. Bei einem alten Auftritt lohnt sich Flickwerk selten, das ist meist ein Fall für einen Neubau.
2. Sie lädt spürbar langsam
Selbsttest: Ruf deine Seite mit mobilen Daten statt WLAN auf und zähl mit, wie lange es bis zum lesbaren Inhalt dauert.
Fühlt es sich lang an, verlierst du Besucher, die nie warten werden. Häufigste Ursachen: unkomprimierte Fotos in voller Kameragröße, überladene Baukasten-Vorlagen, billiges Hosting. Mit PageSpeed Insights von Google siehst du kostenlos, was genau bremst. Bilder verkleinern bringt oft schon viel.
3. Man versteht in 5 Sekunden nicht, was du anbietest
Selbsttest: Zeig deine Startseite jemandem, der dich nicht kennt, fünf Sekunden lang, und lass ihn sagen, was du anbietest und für wen.
Kommt keine klare Antwort, verlieren dich Besucher im ersten Moment. Sprüche wie „Willkommen“ oder „Ihr Partner für Qualität“ sagen nichts. So wird es besser: Die erste Zeile benennt Leistung, Ort und Zielgruppe in einfachen Worten. Wer sie liest, weiß, ob er richtig ist.
4. Es gibt keinen klaren nächsten Schritt
Selbsttest: Öffne deine Seite und beantworte in einer Sekunde die Frage, was ein interessierter Besucher jetzt tun soll.
Wenn Anruf, Termin oder Anfrage nicht sofort sichtbar sind, versanden Interessenten. Dagegen hilft ein klarer, gut sichtbarer Weg zum Kontakt, oben auf der Seite und am Ende. Dazu ein Satz, was nach der Anfrage passiert. Ein Rückruf-Angebot hilft allen, die nicht gern selbst anrufen.
5. Die neuesten Inhalte sind Jahre alt
Selbsttest: Such die jüngste Jahreszahl, das jüngste Foto oder den jüngsten Beitrag auf deiner Seite und prüf, wie alt sie sind.
Alte Inhalte wirken wie ein geschlossener Laden. Besucher zweifeln, ob es dich noch gibt, und Suchmaschinen wie KI-Systeme stufen verwaiste Seiten zurück. Der Fix: Veraltetes aktualisieren oder löschen. Lieber wenig Inhalt, der stimmt, als viel Inhalt von vorgestern.
6. Man findet dich bei Google nicht mal mit deinem Namen
Selbsttest: Google deinen Firmennamen plus deine Stadt und schau, ob deine Website und dein Google Business Profile oben erscheinen.
Wenn nicht mal die Namenssuche dich findet, findet dich die Suche nach deiner Leistung erst recht nicht. Häufige Gründe: kein Google Business Profile, eine Seite, die Suchmaschinen nicht lesen können, oder ein Auftritt, der deinen Namen und Ort nirgends im Text nennt. Alle drei sind lösbar, und das Business Profile ist der schnellste erste Schritt.
7. Anfragen laufen ins Leere
Selbsttest: Schick dir selbst eine Anfrage über dein eigenes Kontaktformular und prüf, ob und wo sie ankommt.
Das ist das teuerste Anzeichen, weil hier Leute verloren gehen, die schon kaufen wollten. Formulare gehen kaputt, ohne dass es jemand merkt. Mails vom Formular landen im Spam. Eine hinterlegte Adresse ist veraltet, weil sie mal für einen Mitarbeiter angelegt wurde, der längst weg ist. Die Lösung: den Test regelmäßig machen, nach jedem Umbau sowieso, und den Absender technisch sauber einrichten lassen, damit deine Mails nicht als Spam enden.
Zum Schluss ehrlich gesagt: Treffen mehrere dieser Anzeichen auf deine Seite zu, ist das kein Grund für Panik. Es heißt nur, dass deine Website gerade unter ihren Möglichkeiten bleibt. Jedes einzelne Anzeichen ist lösbar, und die Reihenfolge ergibt sich aus einer sauberen Diagnose.